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Fachinformation zu Letrozol Sandoz®:Sandoz Pharmaceuticals AG
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Unerwünschte Wirkungen

Unerwünschte Wirkungen traten bei der adjuvanten Therapie und erweiterten adjuvanten Therapie bei 80% sowie bei der Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms bei etwa einem Drittel der behandelten Patientinnen auf. Normalerweise waren die beobachteten unerwünschten Wirkungen schwacher bis mittelmässig starker Natur.
Die im Rahmen der klinischen Studien am häufigsten angegebenen unerwünschten Wirkungen waren Hitzewallungen, Hypercholesterinämie, Hyperhidrose und Ermüdung (einschliesslich Lethargie, Unwohlsein und Asthenie). Zahlreiche unerwünschte Wirkungen (z.B. Hitzewallungen, Alopezie und vaginale Blutungen) können auf den Östrogenentzug zurückgeführt werden.
Folgende unerwünschten Wirkungen wurden im Rahmen klinischer Studien sowie in der Post-Marketing-Phase beobachtet:
Häufigkeitsangaben: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1'000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1'000), «sehr selten» (<1/10'000), nicht bekannt (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht abgeschätzt werden).
Infektionen und parasitäre Erkrankungen
Gelegentlich: Harnwegsinfektion.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Gelegentlich: Leukopenie.
Erkrankungen des Immunsystems
Nicht bekannt: anaphylaktische Reaktion, Angioödem.
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Sehr häufig: Hypercholesterinämie (bis zu 42%).
Häufig: Appetit vermindert, Appetitsteigerung, Gewicht erhöht.
Gelegentlich: Gewicht erniedrigt.
Psychiatrische Erkrankungen
Häufig: Depression.
Gelegentlich: Angst, Nervosität, Reizbarkeit.
Erkrankungen des Nervensystems
Häufig: Kopfschmerz, Schwindelgefühl, Vertigo.
Gelegentlich: Somnolenz, Schlaflosigkeit, Dysästhesie, Parästhesie, Hypoästhesie, Geschmacksstörung, Erinnerungsvermögen eingeschränkt, Karpaltunnelsyndrom.
Augenerkrankungen
Gelegentlich: Verschwommenes Sehen, Augenreizung, Katarakt.
Herzerkrankungen
Häufig: Palpitationen.
Gelegentlich: Tachykardie, ischämische Herzkrankheit (wie einschliesslich Angina pectoris [neu auftretende oder sich verschlechternde Angina, Angina mit Operationsbedarf], Myokardinfarkt), Herzinsuffizienz.
Gefässerkrankungen
Sehr häufig: Hitzewallungen (bis zu 51%).
ufig: Hypertonie, venöse thromboembolische Ereignisse.
Gelegentlich: Hypotonie, oberflächliche Thrombophlebitis, zerebrovaskulärer Insult (einschliesslich transitorischer ischämischer Attacken).
Selten: Lungenembolie, arterielle Thrombose.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Gelegentlich: Husten, Dyspnoe.
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Häufig: Abdominalschmerz, Übelkeit, Erbrechen, Dyspepsie, Obstipation, Diarrhoe.
Gelegentlich: Mundtrockenheit, trockene Schleimhaut, Stomatitis.
Affektionen der Leber und Gallenblase
Gelegentlich: Leberenzyme erhöht, Hyperbilirubinämie, Ikterus.
Sehr selten: Hepatitis.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Sehr häufig: Hyperhidrosis (bis zu 26%).
Häufig: trockene Haut, erythematöser, makulo-papulöser, psoriasisähnlicher und vesikulärer Ausschlag, Alopezie.
Gelegentlich: Pruritus, Urtikaria.
Nicht bekannt: Erythema multiforme, toxische epidermale Nekrolyse.
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Sehr häufig: Arthralgie (bis zu 40%).
Häufig: Myalgie, Knochenschmerzen, Rückenschmerzen, Arthritis, Osteoporose, Knochenfrakturen.
Nicht bekannt: Trigger-Finger.
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Gelegentlich: Pollakisurie.
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
Häufig: vaginale Blutung.
Gelegentlich: vulvovaginale Trockenheit, vaginaler Ausfluss, Brustschmerz.
Allgemeine Erkrankungen
Sehr häufig: Ermüdung (bis zu 26%) (einschliesslich Lethargie, Asthenie, Unwohlsein).
Häufig: peripheres Ödem, Brustkorbschmerz.
Gelegentlich: Durst, Fieber, generalisierte Ödeme.
Kardiale unerwünschte Wirkungen
In der Studie zur adjuvanten Therapie wurden unter Letrozol Myokardinfarkte häufiger, venöse thromboembolische Ereignisse hingegen seltener beobachtet als unter Tamoxifen.
Unerwünschte Wirkungen auf das Skelett
Zu den Sicherheitsdaten für das Skelett im adjuvanten Setting, siehe obige Auflistung.
Im verlängerten adjuvanten Setting kam es unter Behandlung mit Letrozol Sandoz gegenüber Placebo bei signifikant mehr Patientinnen zu Osteoporose (12.2% vs. 6.4%) oder Frakturen (10.4% vs. 5.8%). Die mittlere Behandlungsdauer mit Letrozol Sandoz betrug 5 Jahre, verglichen mit 3 Jahren für Placebo.

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